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Und wieder fehlt nur ein Tor

Von: Jeversches Wochenblatt 27.01.2020

HANDBALL - HG Jever/Schortens verliert wichtiges Kellerduell und ist jetzt Letzter

Sebastian Keib (in Schwarz) hatte Mühe mit der Osnabrücker Defensive.BILD: Annika Schmidt

21:22-Niederlage bei HSG Osnabrück. 64 Sekunden vor Schluss fällt der Anschlusstreffer. Zu mehr reicht es nicht.

JEVER/SCHORTENS. (sv) Die Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens sind nach der 21:22-Niederlage bei der HSG Osnabrück an einem Tiefpunkt angelangt: Sie sind nun Schlusslicht in der Tabelle, weil erwartungsgemäß der TvdH Oldenburg II sein Heimspiel gegen den TV Bohmte mit 30:28 Toren gewann.

Die personellen Bedingungen für die HG Jever/Schortens waren in diesem Kellerduell nicht optimal. Nicolas Beck, Finn Busalski und Thore Jacobs fehlten. Dagegen setzte die HSG Osnabrück ihren Keeper Nils Thomann ebenso ein, wie die Feldspieler Marvin Lötzebeyer und Jan Wendte. Dies zahlte sich insbesondere im zweiten Durchgang aus. Wie bereits in den vergangenen Begegnungen starteten die Friesländer auch diesmal mit viel Schwung. Bis zur siebten Minute hatten sie einen 6:1-Vorsprung herausgespielt. Nach einer Auszeit kämpften sich die Hausherren ins Spiel zurück, glichen nach 17 Minuten erstmals zum 7:7 aus und gingen bis zur Pause sogar mit 14:10 in Front. Dieser Rückstand verunsicherte ganz offensichtlich den HG-Kader, denn auch nach Wiederbeginn gaben die Gastgeber den Ton an. Osnabrück baute seinen Vorsprung auf 18:13 aus.

Als die Gastgeber in Unterzahl spielen mussten, kamen die Friesländer durch Sebastian Keib und Thore Schönheim auf 17:20 heran. Nach der nächsten Hinausstellung eines HSG-Spielers gelang Sebastian Keib der Anschlusstreffer zum 18:20 (51.). Gegen Ende der Partie wurde auf beiden Seiten verbissen gekämpft. In der 53. Minute begann die torarme Schlussphase. Jan Bergmann brachte die HG auf 20:21 (54.) heran. Danach nutzte die Cassens-Sieben eine Überzahl nicht. Vielmehr erhielten die Gastgeber in der 56. Minute einen weiteren Strafwurf zugesprochen, den sie zum vorentscheidenden 22:20 verwandelten. Jetzt wurde es zäh auf dem Parkett. Die Osnabrücker verteidigten konsequent, sodass die Gäste erst 64 Sekunden vor dem Abpfiff durch Sebastian Keib zum 21. Treffer kamen. In der restlichen Spielzeit kamen die Friesländer nicht mehr an den Ball, sodass sie mit einer 21:22-Niederlage die Heimreise antreten mussten.