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Turn-Camp beim TuS mit der Option auf feste Einrichtung

Von: Jeversches Wochenblatt 18.10.2013

FERIENGESTALTUNG 45 Teilnehmerinnen nicht nur vom Veranstalter Oestringen – Ausreichend Zeit auch für Grundlagen

OESTRINGEN/KKR – Die Ferien sind bei Schulkindern zwar die meistersehnte Zeit des Jahres, wenn es dann aber so weit ist, stellt sich oft Langeweile ein und die Frage: „Was fange ich mit so viel freier Zeit an?“ Auch beim TuS Oestringen findet in der Turnabteilung während der Herbstferien eigentlich kein Training statt, doch im Rahmen des 100-jährigen Bestehens wollte Marion Riedel-Brummack, Fachwartin für Gerätturnen im Verein, noch „etwas ausfressen“, wie sie lachend sagt. Heraus kamen die 1. TurnCamp-Tage. Von Montag bis Mittwoch dieser Woche nutzten insgesamt 45 Mädchen ab sechs Jahren die Möglichkeit, auch während der Ferien ihrem Lieblingssport nachzugehen. Dabei war das Feld der Teilnehmer nicht auf den TuS Oestringen beschränkt. Die „üblichen Verdächtigen“ aus dem Turnkreis Friesland, also der TuS Glarum, der TuS Sillenstede und der MTV Jever, waren vertreten, aber auch Mädchen des TSR Olympia Wilhelmshaven und des Wilhelmshavener SSV. Geleitet wurden die übungseinheiten von Marion Riedel-Brummack mit Unterstützung von Reinhard Milter ( TuS Glarum), Jeanette Weigert (MTV Jever), Katrin Oeltermann ( TuS Glarum) und Jacqueline Nordenholt (TuS Oestringen). Einen Schwerpunkt haben sich die Veranstalter in diesen drei Tagen absichtlich nicht gesetzt. „Die Teilnehmer sind in der Leistungsstärke zu unterschiedlich“, begründet Riedel-Brummack. Durch das Stationstraining am Boden, Schwebebalken, Stufenbar-
ren, Reck, Trampolin und Airtrack sei für jeden etwas dabei und jeder könne seine Fähigkeiten irgendwo verfeinern. „Was natürlich auch super ist:
Man kann viele Dinge machen, wozu im normalen Training keine Zeit ist“, sagt die TuS-Fachwartin weiter. „Hier kann man am Vormittag schon mal zwei oder zweieinhalb Stunden Rückenschule machen und an den Grun dlagen arbeiten.“
Auch die Turnerinnen sind einverstanden damit, schließlich dürfen sie sich am Nachmittag an den Geräten noch austoben. Das Arbeiten in kleinen Gruppen mit sechs oder sieben Leuten trägt ebenso zur intensiven Weiterentwicklung
bei. Dass dieses Turn-Camp in seiner ersten Auflage schon so eine gute Resonanz erfährt, lässt Marion Riedel-Brummack weiterdenken: „Ich könnte mir schon vorstellen, dass das eine feste Herbsteinrichtung wird“, sagt sie recht zuversichtlich.