Schnellkontakt

04461 - 4999 (Geschäftsstelle)
04461 - 700286 (Gerätepark)

Eine Halbzeit, die Mut macht für die Saison

Von: Jeversches Wochenblatt 27.08.2019

HANDBALL - HG Jever/Schortens unterliegt im Testspiel dem OHV Aurich II mit 24:25

Vor allem in der zweiten Spielhälfte zeigte sich die HG (in Schwarz) durchsetzungsstark.BILD: Timon Schneider

JEVER/SCHORTENS. (tob) Zumindest die zweite Halbzeit macht Lust auf mehr. Als am vergangenen Samstag der Handball-Landesligist HG Jever/Schortens der Öffentlichkeit seine Mannschaft präsentierte, war niemandem in der Halle klar, was die von Trainer Henning Cassens & Co. neu formierte Truppe zu leisten in der Lage ist. Das war sicherlich auch einer der Gründe, warum so viele Zuschauer in die Sporthalle an der Jahnstraße gekommen waren. Vollmundig hatte das Führungsteam versprochen, wieder an altbekannte Zeiten anknüpfen zu wollen. Tempospiel, Leidenschaft und Kampfgeist sollen fortan das Gesicht der Mannschaft prägen. Nach den ersten 30 Minuten im Testspiel gegen den klassenhöheren Verbandsligisten OHV Aurich II schien erst einmal Ernüchterung einzukehren. Beim 9:13-Pausenrückstand sah sich die HG ein ums andere Mal der Geschwindigkeit der Gäste nicht gewachsen und musste die Außenspieler der Ostfriesen ziehen lassen.

Gut, dass die Zuschauer Geduld mit ihrem Team bewiesen. Die Pausenansprache von Cassens hatte sich gewaschen. Jetzt zeigten die Friesländer das, was sich alle erhofft hatten zu sehen: Spaß am Handball. Die HG holte Zug um Zug auf und hatte jetzt auch das Tempospiel der Gäste unter Kontrolle. Der Funken sprang schnell auf die Zuschauer in der Halle über, die trotz der brutalen Hitze nun ihr Team lautstark anfeuerten. „Das war wie früher“, freute sich Torben Schoster, der die Multimediaarbeit des Teams übernimmt, über das kleine Spektakel in der Halle.

Beide Keeper, Julian Schopp in der ersten Spielhälfte und Ole Schönheim in Halbzeit zwei, zeigten eine ansprechende Leistung. Am Ende reichte es allerdings knapp nicht zum Unentschieden. Denn fünf Sekunden vorder Schlusssirene parierte der Auricher Keeper einen Wurf von Hendrik Margner. Es blieb beim 24:25.