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Die Erfolgsserie muss jetzt beginnen

Von: Jeversches Wochenblatt 22.02.2020

HANDBALL - HG Jever/Schortens empfängt heute Abend TuS Bramsche an der Jahnstraße

Das vergangene Heimspiel der HG Jever/Schortens (Nicholas Beck am Ball) liegt bereits fünf Wochen zurück. Im Januar unterlagen sie dem TV Dinklage mit 22:23. BILD: Thomas Breves

Von Christoph Sahler

Wollen die Friesländer den Klassenerhalt schaffen, müssen Siege her. Fünf bis sechs aus den restlichen zehn Spielen sind das Ziel.

JEVER. Wenn die Handballer der HG Jever/Schortens in der Landesliga heute Abend um 18 Uhr den TuS Bramsche empfangen, steht für die Mannschaft von Trainer Henning Cassens ein erstes Endspiel um den Klassenerhalt an.

„Fünf, sechs Siege aus den letzten zehn Partien – das muss unser Ziel sein“, gibt Cassens die Richtung vor. Aktuell stehen die Friesländer mit lediglich acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Optimistisch betrachtet, hat die HG ihr Schicksal allerdings noch selbst in der Hand. Die Cassens-Sieben hat ein Spiel weniger auf dem Konto als die Konkurrenz aus Marienhafe (13.), Osnabrück (12.) und Oldenburg (11.) sowie zwei Partien weniger als Georgsmarienhütte (10.). Schlägt Jever/Schortens heute Abend Bramsche, könnte es zumindest schon einmal auf Relegationsrang zwölf springen. Mit der anvisierten Erfolgsserie zum Endspurt der Saison muss jedoch auch jetzt begonnen werden.

Cassens ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft den Gästen die Stirn bieten wird: „Wir haben letzte Woche in Oldenburg eine gute Leistung gezeigt, auf der wir aufbauen wollen. Wir müssen da weitermachen, wo wir aufgehört haben.“ Um den steigenden Druck weiß der Coach. „Wir können aber immer noch alles ausgleichen. Wir müssen jetzt den Anschluss an den Relegationsplatz herstellen, dann können wir auch die Plätze elf, zehn und neun noch angreifen.“

Um Bramsche in der eigenen Halle an der Jahnstraße zu bezwingen, erwartet Cassens von seiner Sieben strukturierten Handball. „Wir müssen früh attackieren und in der Offensive die zweite Welle gut ausnutzen“, erklärt er. „In Oldenburg haben wir gezeigt, dass wir’s können.“

Dass der TuS, der derzeit Platz acht belegt, keine Laufkundschaft ist, wissen auch er und sein Team. „Die haben seit sechs Spielen nicht verloren – die haben einen echten Lauf. Besonders stark sind die beiden Rückraumspieler. Die müssen wir in den Griff kriegen“, mahnt Cassens.

Personell muss der HG-Trainer auf fünf Spieler verzichten. Hendrik Margner, Thore Schönheim, Sebastian Keib, Dominic Schwarzenberger und Finn Busalski werden gegen Bramsche nicht zum Aufgebot gehören. Damit brechen Cassens unter anderem zwei Linksaußen weg. Umso mehr setzen Coach und Mannschaft heute Abend auf die Unterstützung der Zuschauer. Denn eine gut gefüllte Halle kann dafür sorgen, dass die Gastgeber die Stimmung auf den Rängen mit auf die Platte nehmen. Ein Erfolg würde nicht nur die Lage der HG etwas entspannen, er ist auch dringend nötig.