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HG II lässt andere Teams um sich kreisen

Von: Jeversches Wochenblatt 13.03.2017

HANDBALL Friesländer sind der Fixpunkt der Liga – 35:17-Sieg gegen Rastede

Jan-Uwe Behrends traf am Samstag siebenmal für die HG II gegen den VfL Rastede. BILD: THOMAS BREVES

JEVER/SCHORTENS/SV – Der VfL Rastede hat sich am Samstagnachmittag durch die deutliche 17:35-Niederlage beim Spitzenreiter HG Jever/Schortens II aus dem Kreis der Aufstiegsaspiranten verabschiedet. Der HG-Reserve, die nur Holger Eilts im Tor aufbot gehen die ernsthaften Gegner aus. Die Ammerländer waren insbesondere im zweiten Spielabschnitt deutlich unterlegen.

Gut, dass es für den einen oder anderen Akteur aus der zweiten Mannschaft der HG Jever/ Schortens die Anforderungen aus der Ersten gibt. Dadurch wird der in der Landesklasse inzwischen doch recht einseitige Spielbetrieb etwas angereichert. Die Rasteder reisten als Tabellenvierte an. VfL-Trainer Olaf Hillje erklärte vor dem Spiel: „Wir hatten eine lange Spielpause, konnten wegen einer Hallensperrung nicht trainieren und haben nach wie vor eine angespannte Personallage. Alles keine idealen Voraussetzungen für das Spiel beim Tabellenführer. Wir wollen wie im Hinspiel ein anständiges Spiel zeigen“, versprach er. Dies setzte seine Mannschaft dann auch während der 60 Minuten um. Die Unparteiischen verhängten nur zwei Zeitstrafen gegen die Ammerländer und auf beiden Seiten zwei Strafwürfe. Während die HG II durch Jan-Philip Willgerodt und Nachwuchsspieler Lennart Berger diese in Tore umwandeln konnten, scheiterte der VfL zwei Mal an Torhüter Holger Eilts.

Die Rasteder schafften in diesem Spiel eine Führung (3:2). Sonst hatten die Hausherren immer die Nase vorn. Im ersten Durchgang hielten die Gäste bis zum 5:7 (12.) noch mit. Nach drei HG-Toren durch Jan-Uwe Behrends, Kai Behrend und Jan-Philip Willgerodt waren die Fronten nach 20 Spielminuten geklärt.

Zur Pause lag die HG-Reserve mit 13:7 Toren vorn. nach Wiederbeginn setzten sich die Friesländer kontinuierlich ab: 15:7, 19:9 (39.) und 26:11 (47.) waren die Zwischenstände, die auf einen weiteren deutlichen HG-Sieg hindeuteten. Erst als bei den Gästen die Kräfte schwanden, packten sie in der Abwehr regelwidrig zu. Die Folge waren zwei Strafwürfe innerhalb einer Minute, die Willgerodt und Berger sicher verwandelten. Den Schlusspunkt setzte der erfolgreichste HG-Torschütze, Jan-Philip Willgerodt, mit dem 35:17 fünf Sekunden vor dem Abpfiff.