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Eine Halbzeit in Bedrängnis

Von: Jeversches Wochenblatt 30.10.2017

HANDBALL - HG II besinnt sich beim 28:21 auf alte Stärken

Kai Behrend (am Ball) war wie üblich einer der Dreh- und Angelpunkte im Spiel der HG.

JEVER/SCHORTENS. (sv) Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat den Siegeszug der HG Jever/Schortens II in der Handball-Landesklasse der Männer nicht stoppen können: In Lemwerder setzten sich die Friesländer dank einer konzentrierten Leistung in der zweiten Spielhälfte doch noch sicher mit 28:21 Toren durch, obwohl die Gastgeber zur Pause mit 13:10 vorn lagen.

In Lemwerder ging es für die um den 49. Erfolg in Serie. In der ersten Halbzeit sah es nicht danach aus, dass die Schmalz-Schützlinge mit ihrem kleinen Kader (zwei Torhüter, acht Feldspieler) diesen erreichen könnten. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hatte 14 hochmotivierte Akteure aufgeboten, die zudem den Zuschauern in Lemwerder etwas bieten wollten. Mit dem entsprechenden Biss gingen die Hausherren zu Werke. Sieben Zeitstrafen handelten sie sich ein. Allerdings sprachen die Unparteiischen den Schmalz-Schützlingen nur zwei Strafwürfe zu. Sören Krebst konnte einen zum wichtigen 13:13-Ausgleich in der 35. Minute verwandeln. Beim Zwischenstand von 24:19 fünf Minuten vor dem Spielende scheiterte er.

Die erste Viertelstunde dieser Partie war geprägt von einem intensiven Spiel auf beiden Seiten mit zahlreichen Abwehrhandlungen. Bis zur sechsten Spielminute hatte sich Sören Krebst bereits zwei Hinausstellungen eingehandelt. Als die Gäste in der 18. Minute mit 5:7 in Rückstand gerieten, nahm HG-Coach Christian Schmalz eine Auszeit. „Bis dahin eine indiskutable Leistung von uns. Vor allem im Angriff“, stellte er fest. Kai Behrend verkürzte zwar auf 6:7, doch die Gastgeber nutzten ihre Chance in den Folgeminuten besser. Kurz vor dem Seitenwechsel schaffte die HSG-Reserve den 13:10-Pausenstand.

Hochmotiviert kamen die Friesländer zur zweiten Halbzeit in die Halle zurück. Jan-Philip Willgerodt und Christoph Langen verkürzten auf 12:13. Krebst und Langen legten die Treffer zum 13:13 und 14:14 nach. Ein Doppelschlag von Jan-Philip Willgerodt brachte die 16:14-Führung (40.). Während die Gastgeber erst etwas ihre Linie verloren, warfen sie drei Treffer von Willgerodt und einer von Krebst endgültig aus der Bahn (53.). „Ich habe in den letzten 30 Jahren eine Menge mitgemacht. Aber nach so einer schwachen ersten Hälfte eine solche Leistung im zweiten Durchgang abzuliefern, Hut ab“, lobte Christian Schmalz sein Team.